Evangelische Kirchengemeinde Krummin-Karlshagen-Zinnowitz

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    Krummin-Karlshagen-Zinnowitz


    Pastorin: Christa Heinke

    Pfarramt: Bergstraße 12
    17454 Ostseebad Zinnowitz
    Telefon: 038377 42045
    eMail: zinnowitz@pek.de

     

    Hier geht es zu den Ev. Kirchen Krummin, Karlshagen, Netzelkow und Zinnowitz sowie zur Kapelle Peenemünde.

    Hier gelangen Sie zu den Gottesdiensten und zum Konzertsommer der Kirchengemeinde Krummin-Karlshagen-Zinnowitz.

     

     

     

     

     

     

  • Eine christliche Versammlung oder Gemeinde hat das Recht und die Macht, über alle Lehre zu urteilen, und Lehrer zu berufen, ein- und abzusetzen. (Luther)

     

    Unsere KIRCHENGEMEINDERÄTE wurden am 27. November 2016 gewählt und am 22. Januar 2017 in ihr Amt eingeführt:

    Von links: Birgit Bunczek, Anke Friedrich, Heike Küffner, Patrizia Behn, Matthias Helterhoff, Sylvia Hädicke, Carsten Michalk, Steffen Niendorf, Axel Schwenn, Christa Heinke, Hannes Ewert. (Es fehlen: Anja Vormann und Hans-Rainer Nau)

    Von links: Birgit Bunczek, Anke Friedrich, Heike Küffner, Patrizia Behn, Matthias Helterhoff, Sylvia Hädicke, Carsten Michalk, Steffen Niendorf, Axel Schwenn, Christa Heinke, Hannes Ewert. (Es fehlen: Anja Vormann und Hans-Rainer Nau)

     

    Unser Kirchengemeinderat besteht aus 12 Mitgliedern. Das sind sie im Einzelnen mit ihren Wünschen und Visionen:

     

    Matthias Helterhoff              Zuversicht, Beharrlichkeit, Gelassenheit

    aus Krummin, 55 Jahre, Bootsbaumeister, Ehemann und Vater

    Matthias Helterhoff, 57, Bootsbaumeister, Krummin

     

    3 Wünsche frei

    • für die Gemeinde: aktivere Teilnahme, mehr Gottesdienstbesucher
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    • für alle Menschen: bleibt gelassener, offener, lasst euch nichts einreden, nicht eure Ängste schüren. Lasst uns das Gespräch suchen, klar Stellung beziehen, Fehlentwicklungen nicht als gegeben hinnehmen.
    • k
    • für mich selbst: fühle mich eigentlich wunschlos glücklich. Aber wenn es sein muss, wünsche ich mir gute Aufträge für mein berufliches Auskommen. Und weiterhin noch lange viel schöne Musik unter der Leitung von Clemens Kolkwitz

     

     

    Anja Vormann und Axel Schwenn            Geballte Energie auf dem Gnitz

    KGR Zinnowitz_Anja Vormann_schmal

    Anja Vormann, 50, Bäckerin im Gnitzer Seelchen, Neuendorf

    aus Neuendorf, 39 Jahre , Landwirt, verheiratet, 2 Kinder

    Axel Schwenn, 41, Bio-Landwirt, Neuendorf

    3 Wünsche frei

    • für die Gemeinde: Besucher und Gemeindeglieder sollen sich zugehörig fühlen, mehr Menschen zum Mitmachen angeregt werden
    • k
    • für alle Menschen: ein wirkliches, menschliches Zusammenleben soll wieder besser möglich sein. Statt Meckern und Die-anderen-machen-lassen soll es ein Miteinander geben, herzlich, freundlich, mit Spaß am gemeinsamen Tun
    • k
    • für sich selbst: in der Familie möge alles gut weitergehen, mit Gesundheit, und der nötigen Kraft für alle anstehenden Aufgaben

     

     

    Patrizia Behn                           Der Bestimmung folgen

    aus Zinnowitz, 56 Jahre, Lehrerin für Mathematik und Geographie

    Patrizia Behn, 58, Lehrerin, Zinnowitz

     

    3 Wünsche frei

    • für die Gemeinde: Zulauf, die Öffnung nach außen
    • k
    • für alle Menschen: mehr Miteinander, Zugang zu stärkendem Glauben.
    • k
    • für mich selbst: mehr Mut und Kraft, möchte meinen Aufgaben stärker gewachsen sein

     

     

     

     

    Steffen Niendorf                     Was im Leben zählt

    aus Zinnowitz,  50 Jahre, Bauleiter, Ehemann und Vater von 3 Kindern

    Steffen Niendorf, 52, Bauingenieur, Zinnowitz

     

    3 Wünsche frei

    • für die Gemeinde: eine lebendige, nach vorne gewandte Gemeinschaft
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    • für alle Menschen: den Weltfrieden natürlich. Für die Einzelnen die bewusste Zufriedenheit, das bewusste Glücklichsein über alles, was wir haben und erleben dürfen. Ohne ständig auf der Jagd zu sein nach MEHR.
    • k
    • für mich selbst: Gesundheit und die Möglichkeit, weiterhin ein so ausgefülltes Leben zu führen

     

     

     

    Birgit Bunczek                         Miteinander als Kraftquelle

    aus Mölschow, 48 Jahre, Finanzkauffrau

    Birgit Bunczek, 50, Finankauffrau, Mölschow

     

    3 Wünsche frei

    • für die Gemeinde: den eingeschlagenen Weg weiterhin verfolgen, sich dabei immer wieder und immer neu für mehr Leute und insbesondere junge Menschen einladend ausrichten
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    • für alle Menschen: weniger Gewalt und Unfrieden
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    • für mich selbst: Gesundheit für meine Familie und mich

     

     

     

     

    Heike Küffner                          Miteinander, Füreinander

    aus Zinnowitz, 38 Jahre, Krankenschwester, eine Tochter, in Lebenspartnerschaft

    aus Zinnowitz, 40 Jahre, Krankenschwester, eine Tochter, in Lebenspartnerschaft

     

    3 Wünsche frei

    • für die Gemeinde: Fertigstellung der Baumaßnahmen an der Zinnowitzer Kirche, ohne weitere böse Überraschungen
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    • für alle Menschen: friedliches Zusammenleben – jeder soll sein Auskommen haben
    • k
    • für mich selbst: weiterhin ein glückliches Zusammenleben in der Familie

     

     

     

     

    Sylvia Hädicke                         Mit Empathie begegnen und zur Selbständigkeit verhelfen

    aus Karlshagen, 64 Jahre,Lehrerin für Deutsch und Russisch, 2 Töchter, 2 Enkel

    aus Karlshagen, 66 Jahre, Lehrerin für Deutsch und Russisch, 2 Töchter, 2 Enkel

     

    3 Wünsche frei

    • für die Gemeinde: soll es mir gelingen, dass ich Gutes einbringen kann
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    • für alle Menschen: Gott ist für alle da.
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    • für mich selbst: dass mir nicht langweilig wird. Und dass ich für Kinder und Enkel eine wichtige Ansprechpartnerin bleibe.

     

     

     

     

    Anke Friedrich                         Wurzeln und Flügel

    aus Karlshagen, 45 Jahre, Schulsozialarbeiterin, Mutter von 2 Söhnen

    Anke Friedrich, 47, Schulsozialarbeiterin, Karlshagen

     

    3 Wünsche frei

    • für die Gemeinde: Die Kirche soll ein Wohlfühlort sein, wohin man sich aus der Hektik des Alltags zurückziehen kann, wo Stille herrscht. Gleichzeitig soll unsere Gemeinde für gemeinsam erlebte Lebendigkeit stehen.
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    • für alle Menschen: gegenseitige Wertschätzung. Auf dieser Grundlage lassen sich alle Schwierigkeiten lösen, oder entstehen gar nicht erst.
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    • für mich selbst: die Möglichkeit, zur Ruhe zu kommen

     

     

     

    Hannes Ewert                          Was der Tag an Neuigkeiten bringt

    aus Zinnowitz, 29 Jahre, Lokalredakteur bei der Ostseezeitung, ledig

    Hannes Ewert, 31, Journalist, Zinnowitz

     

    3 Wünsche frei

    • für die Gemeinde: mehr junge Leute in der Kirche ganz allgemein, eine erfolgreiche Fortentwicklung gegen das angestaubte Image
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    • für alle Menschen: mehr Respekt, Hilfsbereitschaft, Fähigkeit zum Zuhören, Weitblick
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    • für mich selbst: Gesundheit– bin aber generell sehr zufrieden mit meinem Leben

     

     

    Carsten Michalk                      Gerechtigkeit und Fairness

    Carsten Michalk, 50, Rechtsanwalt, Zinnowitz

    Carsten Michalk, 52, Rechtsanwalt, Zinnowitz

     

    3 Wünsche frei
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    • für die Gemeinde: eine starke Gemeinschaft, gelebte Solidarität
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    • für alle Menschen: Frieden und friedliches Miteinander
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    • für mich selbst: Gesundheit für mich und meine Angehörigen

     

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    Ruth Kärger                         Mehr Menschen erreichen

    Ruth Kärger, 60, IT-Sachbearbeiterin, Mölschow

    3 Wünsche frei
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    für die Gemeinde: Dass unserere Gemeinde eine Gemeinschaft ist, in der sich Jung und Alt gerne zusammenfindet, wo man offen aufeinander zugeht
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    für alle Menschen: ein friedvolles Miteinander ohne Hass und Gewalt
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    Für mich selbst: Gesundheit und weiter ein glückliches Zusammenleben der Familie
     

     

     

     

  • Gruppen und Kreise

    Bitte beachten Sie, dass die nachfolgenden Gruppenveranstaltungen bis zum 19. April 2020 nicht stattfinden können.

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    Gitarren-Flötengruppe
    (nicht in den Ferien)

    Mittwochs, 15:30 – 16:00 Uhr im Pfarrhaus Zinnowitz

    Donnerstags, 16:15 – 16:45 Uhr in der Kirche Karlshagen

     

    Christenlehre
    (nicht in den Ferien)

    Mittwochs, 16:00 – 16:45 Uhr im Pfarrhaus Zinnowitz

    Donnerstags, 15:30 – 16:15 Uhr in der Kirche Karlshagen

     

    Konfirmanden-Unterricht

    Samstag, 25. April: 9:30 – 12:30 Uhr im Pfarrhaus Zinnowitz

    Samstag, 9. Mai: 9:30 – 12:30 Uhr in der Kirche Karlshagen

    12. – 14. Juni: Konfi-Camp in Sassen

    Kontakt: Cord Bollenbach, Tel. 038377/42045

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    Gesellschafts – Spiele – Abend

    Dieser findet einmal im Monat freitags im Gemeinderaum des Pfarrhauses Zinnowitz oder in der Kirche Karlshagen um 19:00 Uhr statt. Gespielt wird ca. 2 Stunden Altbekanntes und Neues.

    Der nächste Termine ist:

    Freitag, 24. April, Gemeinderaum im Pfarrhaus Zinnowitz

    Freitag, 8. Mai, Kirche Karlshagen (nach dem Bibelwoche-Abend)

    Kontakt: Cord Bollenbach, Tel. 038377/42045

     

    Ökumenische Sportgruppe

    Montags, 19:00 Uhr im Pfarrhaus Zinnowitz

    Kontakt: Evelyn Reuschel, Tel. 038377/42421

     

    Frauengesprächskreis

    Dienstag, 5. Mai, 19:00 Uhr im Pfarrhaus Zinnowitz:
    „Wert oder Würde – wofür es sich zu leben lohnt“

    Mittwoch, 3. Juni:
    Sommerausflug

    Kontakt: Ilse Herbst, Tel. 038377/41331

     

    Kirchenchor Krummin-Karlshagen-Zinnowitz

    Donnerstags, 19:00 – 20:30 Uhr, Gemeinderaum Krummin, Leitung: Clemens Kolkwitz

     

    Frauenhilfe

    Donnerstags, 14:00 Uhr, Pfarrhaus Zinnowitz

    Die nächsten Termine: 21. Mai, 18. Juni

    Kontakt: Carola Fischer, Tel. 038377/37143

     

    Wochenschluss-Andacht im Haus Sorgenfrei

    Freitags, 15:15 Uhr, im Begegnungszentrum im Haus Sorgenfrei

     

    Besuchskreis

    Kontakt: Christa Heinke, Tel. 038377/42045

     

    Eine lebendige Gemeinde lebt von Menschen, die mit offenen Augen und offenen Herzen unterwegs sind und mitmachen. Vielleicht haben Sie Lust und Ideen, die Sie einbringen möchten. Es grüßen Sie herzlich

    Christa Heinke (Pfarrerin) & Cord Bollenbach (Gemeindepädagoge)

    Kontakt: Bergstraße 12  17454 Zinnowitz  038377/42045  zinnowitz@pek.de; www.kirche-auf-usedom.de

  • Liebe Gemeinde!

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    Das Wort zum Sonntag – Sonntag Palmarum

    Der Palmsonntag ist der Beginn der Karwoche. Mit dem Einzug in Jerusalem beginnen die Geschehnisse über das letzte Abendmahl, die Gefangennahme bis zur Kreuzigung und dann die Auferstehung Jesu Christi zu Ostern.

    Innerhalb dieser Ereignisse steht im Markus-Evangelium auch der Predigttext für diesen Sonntag: Markus 14,3-9. Vielleicht nehmen Sie sich die Zeit und lesen einmal den Text mit der Überschrift: “Salbung in Bethanien”. Eine Frau tritt in eine Männerunde. Sie öffnet eine Flasche kostbaren Öls und salbt Jesus. Diese Tat löst bei den Zuschauern Entsetzen über die Verschwendung aus. Nur Jesus ist dankbar. Er erkennt das Zeichen der Zuwendung. Er deutet es als Salbung zu seinem Begräbnis. Der Evangeliumstext schließt mit einem Jesus-Wort: “Wo das Evangelium gepredigt wird in der ganzen Welt, da wird man auch das sagen zu ihrem Gedächtnis, was sie getan hat!”

    Das tut zu meinem Gedächtnis …, diese Worte kennen wir aus den “Einsetzungsworten” zum Abendmahl. Wir sollen uns an das Mahl mit Jesus erinnern. Wenn wir das tun, miteinander in seinem Namen essen, ist er mitten unter uns. Jesus macht im Predigttext deutlich, dass wenn das Evangelium gepredigt wird, auch die Tat dieser Frau – die Salbung – immer im Gedächtnis bleiben wird. Was tut sie da also? Was soll sich in unser Gedächtnis einprägen? Sie vollzieht einen Liebesakt. Sie gibt was sie hat, um Jesus zu zeigen, dass sie ihn verehrt. Sie schenkt ihm nicht nur irgendetwas, sondern das wertvollste, was sie hat. Für die Umstehenden wirkt es wie Verschwendung. Aber Jesus versteht es als Zuwendung, als Liebe, als Wertschätzung. Das tut zum Gedächtnis! Wir sollen uns an diese Tat erinnern. Jesus ist heute nicht greifbar, ihn können wir nicht salben. Aber wir können unseren Mitmenschen in Liebe begegnen, ihnen etwas Gutes tun. Ihnen von ganzen Herzen zeigen, dass sie uns wichtig sind. Auch wenn wir uns in diesen Tagen nur selten so nahe kommen können, ist es um so wichtiger, uns gegenseitig Signale zu geben, dass wir aneinander denken. Dass die anderen uns wichtig sind.

    Gott befohlen, Cord Bollenbach!

    k

    Das Wort zum Sonntag – Sonntag Judika

    Der Sonntag Judika:   “Gott schaffe mir Recht!” Psalm 43,1.

    Schaut man in die liturgische Literatur entdeckt man, dass dieser Sonntag – früher auch “Schwarzer Sonntag” – unseren Blick auf den Karfreitag lenken soll. “Gott schaffe mir Recht!” Mit der Kreuzigung Jesu werden alle Opfertaten beendet. Gott will Recht schaffen für alle Menschen durch ein letztes Opfer. Damit ist der Weg durch Jesus Christus zu Gott geebnet. Es gibt keine Distanz mehr. Wir können Gott ganz nahe sein.

    Schauen wir auf den Predigttext aus dem Hebräerbrief 13,12-14: “Darum hat auch Jesus, damit er das Volk heilige durch sein eigenes Blut, gelitten draußen vor dem Tor. So lasst uns nun zu ihm hinausgehen vor das Lager und seine Schmach tragen. Denn wir haben hier keine bleibende Stadt, sondern die zukünftige suchen wir.”

    Diese Worte lenken unseren Blick auf die Heilstat Jesu Christi am Karfreitag und rufen in seine Nachfolge. Aber wir sollen dabei nicht stehen bleiben. Wir können den Blick nach vorn wagen. Die Suche nach dem Zukünftigen steht im Fokus.

    Wir sind aufgerufen, nicht im Leid der Gegenwart stehen zu bleiben.

    Wir sind aufgerufen, den Menschen in der Zeit des Leidens zur Seite zu treten. Wir sind aufgerufen, die Schmach und das Leid mitzutragen.

    Wir müssen aber nicht in Schmach und Leid stecken bleiben, denn für uns gibt es eine Aussicht, eine Zukunft, eine zukünftige Stadt.

    Auch in der Zeit von Leid und Trauer, können wir das Reich Gottes auf Erden mitgestalten. Wir brauchen Visionen, wir brauchen Fantasien, wir brauchen eine Perspektive, die uns Mut macht, weiter zu gehen.

    Vielleicht können wir trotz aller Schreckensmeldungen der letzten Wochen, Hoffnungszeichen entdecken, die uns motivieren, nach vorne zu schauen.

    Vielleicht können wir so dazu beitragen, in der Not selbst Kraft zu finden und anderen Mut zu machen.      

    Gott befohlen, Cord Bollenbach

     

    Das Wort zum Sonntag – Sonntag Lätare

    Am Sonntag läuten die Glocken in jeder Gemeinde zu einer anderen Zeit. Sie rufen zum Gottesdienst, aber es werden keine Gottesdienste gefeiert. Die Kirchen sind leer, manche sind vielleicht zum Gebet geöffnet. Aber wir sollen zu Hause bleiben und das ist im Moment auch gut so. Aber die Glocken läuten trotzdem. Das Geläut will uns daran erinnern, jetzt wäre Gottesdienst: Die Zeit, Gott zu loben und zu danken; gemeinsam zu singen und zu beten; auf Gottes Wort hören. Mit diesem Bedürfnis, das zu tun, möchten wir sie nicht allein lassen. Wir als Kirchengemeinden möchten für Sie da sein.

    Am Sonntag ist der Sonntag Lätare – “Freuet Euch!”. Dieser Sonntag ist genau in der Mitte der Passionszeit, der Fastenzeit vor Ostern. Die Tage seit Aschermittwoch sollen uns einladen, uns an das Leiden und Sterben Jesu Christi zu erinnern. Und dann gibt es in der Mitte die Botschaft: “Freuet Euch!” Man spricht an diesem Sonntag von einem “kleinen” Osterfest in der Leidenszeit. Wir wagen so zu sagen schon einen Blick auf Ostern. Dieses wird auch an der liturgischen Farbe für den Sonntag Lätare sichtbar: Es ist Rosa. So kommt etwas Helligkeit in das dunkle Violett der Fastenzeit. Das Weiß von Ostern schimmert schon etwas hindurch.

    Auch die Texte und Lieder für diesen Tag unterstützen diesen Gedanken. So auch der Wochenspruch aus dem Johannes-Evangelium. Er fasst ihn sehr schön zusammen: “Wenn das Weizenkorn nicht in die Erde fällt und erstirbt bleibt es allein; wenn es aber erstirbt, bringt es viel Frucht!” (Johannes 12,12). Dieser eine Vers aus der Evangeliumslesung fasst den Heilsweg Jesu von Palmsonntag bis Ostern in einem Satz zusammen.

    “Wenn das Weizenkorn nicht in die Erde fällt und erstirbt, bleibt es allein.” Jesus Christus geht den Weg des Leidens mit Verurteilung, Folterung, Schmähungen bis zum Berg Golgatha ans Kreuz und stirbt. Er ist tot. Er ist in das Dunkel in die Einsamkeit gegangen, er fühlt sich verlassen; so zeigen es seine Worte am Kreuz: “Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?” Er wird in das Grab gelegt. Es wird mit einem Felsen verschlossen.

    Aber dann wird es Ostern: “Wenn es aber erstirbt, bringt es viel Frucht”. Jesus Christus ist auferstanden. Der Felsen ist weggerückt. Das Grab ist leer. Es beginnt etwas NEUES. Es bringt viel Frucht. Die Gemeinschaft der Christinnen und Christen ist seit der Auferstehung Jesu gewachsen. Heute sind die Christen eine weltweit verbundene Gemeinschaft. Tod und  Auferstehung Jesu Christi haben die Welt verändert. Christus ist für uns gestorben, damit etwas NEUES entstehen kann. An den vielen Früchten kann man das NEUE immer wieder erkennen.

    Daran will uns der Sonntag Lätare erinnern. Er ruft uns auf zur Freude. Freude, die wir in diesen Tagen vielleicht mühsam suchen müssen. Vielleicht können wir aber, wenn wir genau hinschauen, auch Grund zur Freude entdecken selbst in diesen Tagen, die für viele von Dunkelheit und Sorge bestimment sind: nämlich Menschen, die andere anrufen, einkaufen gehen, einen Brief schreiben, über die sozialen Medien in Kontakt bleiben. Oder die eine Kerze anzünden und in Verbundenheit mit anderen beten oder singen. Manchmal muss es vermutlich erst dunkel werden, damit wir das Licht wieder erkennen können. Aber ich bin gewiss: Auf Karfreitag folgt Ostern.

    Es grüßt Sie herzlich Cord Bollenbach (Gemeindepädagoge in der Kirchengemeinde Krummin-Karlshagen-Zinnowitz)

     

  • Mit einem Klick auf den nachfolgenden Gemeindebrief zum Sonntag Palmarum können Sie auch die weiteren Seiten lesen.

     

    GB Inselnorden_Sonntag Palmarum_Titel

    Gemeindebrief zum Sonntag Palmarum

     

     

    Liebe Bewohner im Inselnorden!

    „Zuversicht – 7 Wochen ohne Pessimismus!“ Das Thema der Fastenaktion 2020 scheint in diesen Tagen aktueller denn je. Mit Zuversicht in die Zukunft gehen bedeutet nicht, dass wir leichtsinnig auf die Problemlagen dieser Tage reagieren sollen, frei nach dem Motto: „Was geht mich das an?!“ Aber wir dürfen uns auch nicht runterreißen lassen und so fremdbestimmt werden. Wir dürfen uns nicht von negativen Informationen bestimmen lassen, so dass uns letzten Endes dann alles egal ist oder wir in Angst verfallen.

    Es braucht gerade in diesen Tagen Zuversicht, Hoffnung und Perspektiven. In Psalm 62, der für diese Fastenaktion ausgewählt ist, lesen wir: „Meine Zuversicht ist bei Gott.“

    Der Psalmbeter findet seine Zuversicht bei Gott. ER ist sein Fels, seine Hoffnung, die Hilfe und der Schutz. Gott ist sein Fundament, das ihm in der Zeit der Anfechtung und Unruhe Kraft gibt. Der Psalmbeter sucht das Gebet, um Kraft zu finden. Kraft zu finden für die Herausforderungen in diesen Tagen, das scheint mir wichtig zu sein.

    Auch in Tage, in denen der Alltag auf das Wesentliche reduziert werden soll, brauchen wir Tankstellen, Momente in denen wir neue Kraft schöpfen können. Für mich als Christ ist das Gebet eine solche Tankstelle. Psalmworte, wie der 62. Psalm, können mir im Gebet helfen, wenn mir eigene Worte fehlen. „Meine Seele ist stille zu Gott, der mir hilft“.

    Zur Stille kommen in Tagen, in denen es vielleicht stiller geworden ist, aber es keine Ruhe gibt. Vielleicht kann das Gebet oder eine Stille-Übung den Impuls geben, um zur Ruhe zu kommen. Denn in der Ruhe liegt oft die Kraft, um den Herausforderungen gerecht zu werden.

    Voller Zuversicht gehe ich auf Ostern zu. Ich wünsche uns, dass wir uns in diesen Tagen bewusst werden, dass es Hoffnung und Zuversicht gibt. Für mich als Christ ist klar: auf Karfreitag folgt Ostern.

    Ich wünsche Ihnen eine gesegnete Fastenzeit und dann Osterzeit. Falls für sie Fragen aus diesem Text entstanden sind, wenden Sie sich gerne an uns: cord.bollenbach@pek.de.

    Meine Frau und Ich stehen ihnen gerne als Ansprechpartner zur Verfügung.

    Es grüßt sie herzlich Cord Bollenbach (Gemeindepädagoge)

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    Die nachfolgenden Gottesdienste in der Karwoche und zu Ostern müssen leider entfallen:

    9.4., 19:00 Uhr, Pfarrhaus Zinnowitz: Gründonnerstag mit Tischabendmahl und Abendessen
    10.4., 9:30 Uhr, Kirche Zinnowitz: Gottesdienst mit Abendmahl
    10.4., 11:00 Uhr, Kirche Krummin: Gottesdienst mit Abendmahl
    11.4., 16:00 Uhr: Kirche Zinnowitz: Musik zum Karsamstag: „Agostino Steffani – Stabat Mater“; mit Mitgliedern des Usedomer Kantatenchores und opus5- Barockorchester, Berlin unter der Leitung von Clemens Kolkwitz
    12.4., 7:00 Uhr, Kirche Karlshagen: Auferstehungs-Gottesdienst mit Osterfeuer, anschl. Osterfrühstück
    12.4., 9:30 Uhr, Kirche Zinnowitz: Gottesdienst mit dem Baum des Lebens
    13.4., 14:00 Uhr, Kirche Netzelkow: Gottesdienst mit dem Familienprojektchor
    (Nach den Ostergottesdiensten können Ostereier gesucht werden)

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    Bibelwoche auch mal bei Ihnen zu Hause?

    In dPlakat Bibelwoche Inselnordenen letzten Jahren waren wir mit der Bibelwoche immer mal bei jemandem zu Gast, im Gnitzer Seelchen z. B. und im letzten Jahr bei Familie Schütz. Dadurch waren wir in Dörfern, in denen wir als Kirchengemeinde keine eigenen Räume haben. Im Kirchengemeinderat haben wir darüber nachgedacht und wollen Sie direkt fragen, ob wir mit einem Bibelwochenabend im Mai (4. – 8.) in Ihr Haus kommen können?

    Frau Kärger wird ihr Haus an einem Abend öffnen. Darüber freuen wir uns sehr. Die Bibelwochenabende beginnen jeweils um 19:00 Uhr und dauern eine gute Stunde. In diesem Jahr geht es um Texte aus dem 5. Buch Mose, dem Buch Deuteronomium.

    Nach dem 15. März werden wir die Orte für unsere Bibelabende bekannt geben. Achten Sie bitte auf die Veröffentlichungen im Amtsblatt und in den Schaukästen.

    Aber schon heute herzliche Einladung zur Bibelwoche im Mai.

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    UHUs auf Usedom

    Am 9. Mai ist das Bläserensemble „Die UHUs“ unter der Leitung von Landesposaunenwart Martin Hus auf der Insel Usedom. Als Höhepunkt des Seminarwochenendes in Züssow findet um 17:00 Uhr in der Krumminer Kirche eine geistliche Abendmusik statt. Anschließend werden die Bläser um 19:30 Uhr an der Zinnowitzer Seebrücke – Konzertmuschel – eine Abendserenade gestalten. Lassen Sie sich von den Bläserklängen einladen und seien Sie mit dabei.

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    Himmelfahrtsgottesdienst in Krummin

    Es ist nun schon zu einer Tradition geworden, dass der Gottesdienst zu Himmelfahrt in Krummin stattfindet. Wir laden wieder dazu ein, diesen Gottesdienst eventuell klimaneutral mit dem Fahrrad zu erreichen. Vielleicht mögen Sie sich ja mit anderen auf den Weg machen und gemeinsam starten: an den Kirchen Zinnowitz, Karlshagen und Netzelkow jeweils um 10:00 Uhr.

    Der Gottesdienst am 21. Mai um 11:00 Uhr in Krummin wird auch in diesem Jahr von unserem ökumenischen Kirchenchor unter Leitung von Clemens Kolkwitz mitgestaltet.

    Im Anschluss an den Gottesdienst gibt es ein gemeinsames Mittagessen mit Brot aus unserem Steinbackofen.

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    Konfirmation zu Pfingten in Krummin

    In diesem Jahr werden am Pfingstsonntag, den 31. Mai, 10 Jugendliche in Krummin konfirmiert.

    Der Vorstellungsgottesdienst, der von den Vor- und Hauptkonfirmanden gemeisam vorbereitet wird, findet am 26. April um 10:00 Uhr in Zinnowitz statt. Im Anschluss an den Gottesdienst können Sie die Jugendlichen noch etwas besser kennenlernen. Es gibt die Möglichkeit zum Gespräch bei Kaffee und Keksen.

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    4. Ökumenischer Kirchentag am 6. Juni in Pasewalk

    05_ÖKT_2020_Postkarte“Vor dir eine Tür”

    Aus dem Kirchentagsprogramm:

    9:30 Uhr: Vorprogramm und Begrüßung
    10:00 Uhr: Eröffnungsgottesdienst
    10:00 Uhr: Kinderkathedrale – ein Angebot für Kinder in der Marienkirche
    10:30 – 15:00 Uhr: Jugendoase an der Marienkirche
    11:00 – 12:30 Uhr: 1. Programmblock: u.a.: Bibelarbeit mit Margot Käsmann
    12:10 Uhr: Konzert “Arche Noah” aus Poznan
    13:30 – 15:00 Uhr: 2. Programmblock: u.a.: Kirchen-Kabarett mit Thorsten Schröder und Tobias Petzoldt
    15:30 Uhr: Vorprogramm mit Interviews
    16:00 Uhr: Abschlussgottesdienst

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    125 Jahre Zinnowitzer Kirche

    Nach einer Bauzeit von nur einem Jahr wurde die Zinnowitzer Kirche vor 125 Jahren am 16. Juli 1895 eingeweiht. Ein Grund zu feiern!

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    St. Michaelis-Lauf zum Erntedank der Laufmützen Usedom

    Start am 27. September um 15:00 Uhr an der Kirche Krummin.

    Nähere Infos finden Sie unter: https://laufmuetzen-usedom.jimdofree.com/

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    Spirituelle Orte in den Kirchen auf Usedom

    Mit dem Jahr 2016 begannen wir, die Kirchen auf der Insel Usedom als spirituelle Orte zu verbinden. Wir laden Sie ein, die Kirchen als spirituellen Ort zu erleben. Für die Kirchen in unserer Gemeinde wollen wir folgende Akzente hervorheben:

    Krummin:         Kirche im Wandel – Klosterkirche und Dorfkirche (mit Audioführung)

    Karlshagen:      Nagelkreuz von Conventry und die Perlen des Glaubens

    Peenemünde:  Selig seid Ihr!

    Zinnowitz:         Glasfenster – Jesus und Petrus auf dem See Genezareth

    Netzelkow:        Eine Marienkirche

    Lassen Sie sich ebenso in die anderen Kirchen auf Usedom einladen, auch hier gibt es viel zu entdecken.

     

    Weitere Veranstaltungen und alle Termine finden Sie auch im Amtsblatt „Usedomer Norden“ und auf unseren Plakaten.

     

     

    Offene Kirche

    Krummin:         täglich von 10:00 – 16:00 Uhr  (ganzjährig)

     

    Kirchenführungen

    Zinnowitz:      Dienstags, 11:11 Uhr

     

  • Mit einem Klick auf diesen Satz gelangen Sie auf unsere Gottesdienstseite.

     

     

  • Gemeindebrief zum Sonntag Judika

    Gemeindebrief zum Sonntag Judika

    Gemeindebrief zum Sonntag Lätare

    Gemeindebrief zum Sonntag Lätare

    GB Inselnorden_Frühling 2020_Titelseite

    Frühling 2020

    Herbst 2019

    Herbst 2019

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

  • Kirchgeldprojekte

    Sie können die Arbeit unserer Kirchengemeinde unterstützen

    Für das Jahr 2016 haben wir zwei Bauprojekte, die Sie finanziell unterstützen können:

    Einmal soll an der Kirche in Karlshagen der Eingang neugestaltet werden. Gerade für ältere Menschen, aber auch für Kinderwagen sind die Treppenstufen eine Hürde.

    In Zinnowitz sammeln wir für den Bau eines Toilettenhäuschens hinter der Kirche. Dass hierfür eine Notwendigkeit besteht, sehen Sie sicher genauso. Uns würde es freuen, wenn Sie bereit wären, auch dieses Vorhaben großzügig zu unterstützen.

    Außerdem ist da noch unsere Dauerbaustelle: „Der Kirchturm in Zinnowitz“. Wir sind nun in der Planung des dritten Bauabschnittes, um den Kirchturm und den Ostgiebel der Zinnowitzer Kirche wieder in Stand zu setzen. Hierfür werden noch viele Euros benötig, da die Fördermittel nur einen Teil der Bausumme abdecken.

    Spenden können Sie auf die unten genannten Konten unserer Kirchengemeinde überweisen. Wenn Sie auf der Überweisung einen Hinweis geben, dass Sie eine Spendenbescheinigung benötigen, wird Ihnen diese dann zeitnah zugesandt.

    Wir danken Ihnen auf jeden Fall schon einmal sehr herzlich für Ihre Unterstützung der Arbeit in unserer Kirchengemeinde.

    Für den Kirchengemeinderat,

    Ihre Pfarrerin Christa Heinke.

     

    Sparkasse Vorpommern:

    IBAN: DE 84 1505 0500 0100 0170 10

    BIC: NOLADE21GRW

    Volksbank Wolgast:

    IBAN: DE 14 1306 1008 0003 2154 82

    BIC: GENODEF1WOG

  • Friedhofsordnung für den Friedhof Karlshagen

    Gebührenordnung Friedhof KarlshagenGebührenordnung Friedhof Karlshagen_02Gebührenordnung Friedhof Karlshagen_03Gebührenordnung Friedhof Karlshagen_04Gebührenordnung Friedhof Karlshagen_05Gebührenordnung Friedhof Karlshagen_06Gebührenordnung Friedhof Karlshagen_07Gebührenordnung Friedhof Karlshagen_08Gebührenordnung Friedhof Karlshagen_09Gebührenordnung Friedhof Karlshagen_10

     

    Anlage zur Friedhofsordnung

    Die Anlage zur Friedhofsordnung finden Sie mit einem Doppelklick hier:

    FGO und Anhang

     

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