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, 09:30 Uhr
Gottesdienst in Usedom
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17. Sonntag nach Trinitatis
Wochenspruch:
"Unser Glaube ist der Sieg, der die Welt überwunden hat." | 1. Joh 5,4c
Glaubensgeschichten
Glaube? Da fällt mir meine Großmutter ein, die jeden Tag den Abendsegen sprach. Oder der Junge, der fest hofft, dass Gott seine Mama gesundmachen wird.
Und so viele Männer und Frauen, die im Vertrauen auf Gott ihre Grenzen überschritten: Hilfsprojekte starteten, Widerstand leisteten oder anderen Mut machten. Glaube ist nichts Abstraktes. Er wird gelebt. So erzählt der 17. Sonntag nach Trinitatis Glaubensgeschichten: Eine „Ungläubige“ überwindet Jesu Ablehnung mit ihrem Glauben. Ein Vater bittet um Hilfe für seinen kranken Sohn. Eine Fremde ahnt die Größe Gottes und nimmt Israels Kundschafter auf. Glaube kann Menschen verändern. Dabei macht es wenig Unterschied, welcher Herkunft sie sind – allein der Glaube zählt. „Hier ist nicht Jude noch Grieche, hier ist nicht Mann noch Frau; denn Ihr seid allesamt einer in Christus“, sagt Paulus. Und wenn das mit dem Vertrauen nicht geht? „Ich glaube, hilf meinem Unglauben!“, bittet der Vater Jesus – und wird erhört.
, 17:00 Uhr
Usedomer Musikfestival in Usedom
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Lesung
mit Annett Renneberg (Lesung) und Hideyo Harada (Klavier)
Selma Lagerlöf: Lesung aus „Die wundersame Reise des kleinen Nils Holgersson mit den Wildgänsen“
Wilhelm Peterson-Berger: Bearbeitungen schwedischer Volkslieder für Klavier
Ludvig Norman: Klaviermusik
Elfrida Andrée: Klaviermusik
Als erste Frau der Welt erhielt die Schwedin Selma Lagerlöf 1909 den Nobelpreis für Literatur. Drei Jahre zuvor hatte sie für den Leseunterricht in den Volksschulen ihr Buch „Die wundersame Reise des kleinen Nils Holgersson mit den Wildgänsen“ geschrieben. Darin durchquert ein vierzehnjähriger Junge auf dem Rücken des Gänserichs Martin das gesamte Königreich Schweden: von Schonen im Süden bis Lappland im Norden.
Die Schauspielerin Annett Renneberg, Publikumsliebling in Fernsehserien wie „Kommissar Stolberg“ oder „In aller Freundschaft“, wird Auszüge aus diesem Reisebericht lesen, begleitet von Hideyo Harada am Klavier, die zur geographischen Heimatkunde die musikalische hinzufügt.
Tickets 35 | 30 | 25 | 15 €
https://usedomer-musikfestival-ticketshop.reservix.de/p/reservix/event/2561269
, 09:30 Uhr
Gottesdienst in Usedom
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Erntedank
Reich beschenkt
Der Riesenkürbis und die volle Ähre, die Honigwabe und das Brot – im reich geschmückten Erntealtar kommen Fülle der Natur und Früchte der Arbeit recht zur Geltung.
Doch wir ernten mehr: Nahrung und Kleidung, jedes Wachsen und Gedeihen in Partnerschaft und Familie, große und kleine Erfolge im Beruf – da ist so viel, wofür wir danken können. Das Erntedankfest gibt der Dankbarkeit Raum und wendet sie hin zu Gott. Wer dankt, sieht nichts als selbstverständlich an und weiß sich von Gott reich beschenkt. Ängstliches Sammeln und übermäßiges Sorgen ist ihm fremd. Gottes Großzügigkeit steckt an. So lenkt der Sonntag den Blick über den eigenen Tellerrand hinaus und ruft zum verantwortungsvollen Teilen von Besitz und Ressourcen auf. Wer so geben kann, dessen Quellen werden nie versiegen.
, 11:00 Uhr
Gottesdienst in Stolpe
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Erntedank
"Aller Augen warten auf dich, und du gibst ihnen ihre Speise zur rechten Zeit." | Ps 145,15
Reich beschenkt
Der Riesenkürbis und die volle Ähre, die Honigwabe und das Brot – im reich geschmückten Erntealtar kommen Fülle der Natur und Früchte der Arbeit recht zur Geltung.
Doch wir ernten mehr: Nahrung und Kleidung, jedes Wachsen und Gedeihen in Partnerschaft und Familie, große und kleine Erfolge im Beruf – da ist so viel, wofür wir danken können. Das Erntedankfest gibt der Dankbarkeit Raum und wendet sie hin zu Gott. Wer dankt, sieht nichts als selbstverständlich an und weiß sich von Gott reich beschenkt. Ängstliches Sammeln und übermäßiges Sorgen ist ihm fremd. Gottes Großzügigkeit steckt an. So lenkt der Sonntag den Blick über den eigenen Tellerrand hinaus und ruft zum verantwortungsvollen Teilen von Besitz und Ressourcen auf. Wer so geben kann, dessen Quellen werden nie versiegen.
, 14:30 Uhr
Gottesdienst in Mönchow
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Erntedank
"Aller Augen warten auf dich, und du gibst ihnen ihre Speise zur rechten Zeit." | Ps 145,15
Reich beschenkt
Der Riesenkürbis und die volle Ähre, die Honigwabe und das Brot – im reich geschmückten Erntealtar kommen Fülle der Natur und Früchte der Arbeit recht zur Geltung.
Doch wir ernten mehr: Nahrung und Kleidung, jedes Wachsen und Gedeihen in Partnerschaft und Familie, große und kleine Erfolge im Beruf – da ist so viel, wofür wir danken können. Das Erntedankfest gibt der Dankbarkeit Raum und wendet sie hin zu Gott. Wer dankt, sieht nichts als selbstverständlich an und weiß sich von Gott reich beschenkt. Ängstliches Sammeln und übermäßiges Sorgen ist ihm fremd. Gottes Großzügigkeit steckt an. So lenkt der Sonntag den Blick über den eigenen Tellerrand hinaus und ruft zum verantwortungsvollen Teilen von Besitz und Ressourcen auf. Wer so geben kann, dessen Quellen werden nie versiegen.
, 09:30 Uhr
Gottesdienst in Usedom
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20. Sonntag nach Trinitatis
Wochenspruch:
Es ist dir gesagt, Mensch, was gut ist und was der HERR von dir fordert: nichts als Gottes Wort halten und Liebe üben und demütig sein vor deinem Gott." | Micha 6,8
Regeln zum guten Leben
Was ist richtig? Was ist falsch? In einer Welt, in der ich oft nur Grautöne sehe, hätte ich das gerne: klare moralische Grundregeln und Verhaltensmaßstäbe, an denen ich mich ausrichten kann.
Der 20. Sonntag nach Trinitatis kommt diesem Bedürfnis entgegen und zeigt Wege zum guten Leben auf: die Bibel, die einen würdigen und respektvollen Umgang miteinander lehrt, und Institutionen wie die Ehe, die das Zusammenleben zweier Menschen gut ordnet. Vor allen Ordnungen steht jedoch Gottes Treue, sein Bund mit den Menschen und seine Liebe, die stark ist wie der Tod. Wer nach Gott in seinem täglichen Leben fragt und nach dem, was den Menschen dient, der wird Regeln nie sklavisch anwenden, sondern im christlichen Geist der Liebe und der Freiheit.
, 11:00 Uhr
Gottesdienst in Stolpe
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21. Sonntag nach Trinitatis
Wochenspruch:
"Lass dich nicht vom Bösen überwinden, sondern überwinde das Böse mit Gutem." | Röm 12,21
Böses mit Gutem überwinden
Darf man sich notfalls auch mit Gewalt verteidigen oder gilt nach wie vor: Frieden schaffen ohne Waffen? In den letzten Jahren haben viele Christinnen und Christen ihre Überzeugungen neu durchdacht.
Der 21. Sonntag nach Trinitatis empfiehlt einen anderen als den militärischen Widerstand: die Wahrheit beim Namen zu nennen und für den Frieden einzutreten. Das ist kein feiges Hinnehmen, sondern eine mutige Entscheidung, mit anderen Waffen zu kämpfen: Mit dem Gebet für das Wohlergehen der Eroberer und mit der Bereitschaft, das Böse mit Gutem zu überwinden. Manche meinen, das gelte nur im Privaten. Doch käme nicht mancher Konflikt erst gar nicht auf, wenn Gerechtigkeit geschähe? Liefe nicht manche Aggression ins Leere, wenn sie durch Freundlichkeit entkräftet würde oder man sich freundlich trennen würde, wie Abraham und Lot? In einer Zeit, in der immer weniger daran glauben mögen, tut es gut, an diese Vision zu erinnern.
, 09:30 Uhr
Gottesdienst in Usedom
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Reformationsfest
"Einen andern Grund kann niemand legen außer dem, der gelegt ist, welcher ist Jesus Christus. " | 1. Kor 3,11
Standhaftigkeit und Freiheit
Wo komme ich her? Wo liegen meine Wurzeln? Am 31. Oktober besinnen sich evangelische Christen auf ihre Herkunft: Am Reformationstag feiern sie Bekenntnis- und Geburtstag der evangelischen Kirche zugleich.
An die Geschichte des hartnäckigen Mönchs Martin Luther, der1517 seine 95 Thesen an der Wittenberger Schlosskirche anschlägt und damit ganz Europa in Aufruhr versetzt, erinnert dieser Tag – und an andere Reformatoren wie Philipp Melanchthon, Huldrych Zwingli und Jean Calvin. Sie waren keine Heilige, aber Menschen, die mit ihrer Standhaftigkeit, ihren brennenden Fragen nach Gott und ihrem mutigen Einstehen für ihren Glauben die Kirche tief geprägt haben. So ruft der Reformationstag gleichzeitig zum freien und furchtlosen Bekenntnis, er erinnert an die Traditionen, auf die sich das evangelische Bekenntnis gründet, aber er fragt auch nach gegenwärtigen Missständen und nach der Kirche, die sich immer wieder reformieren muss.
, 17:00 Uhr
Hubertusmesse in Usedom
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Hubertusmesse

Musikalische Gestaltung: „Jagdhornbläser Insel Usedom e.V.“
Alle Interessierten sind ganz herzlich dazu eingeladen.
, 14:30 Uhr
Gottesdienst in Mönchow
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Drittletzter Sonntag im Kirchenjahr
Wochenspruch:
"Selig sind, die Frieden stiften; denn sie werden Gottes Kinder heißen." | Mt 5,9
Gottes Reich unter uns
„Die Erkenntnis traf ihn wie ein Blitz“ – viele erfahren das. Als hätte sich ein Schleier gehoben, sehen wir plötzlich klar. Mit ähnlichen Bildern beschreibt die Bibel Jesu Wiederkommen.
Unvermittelt, dennoch unmissverständlich bricht Gottes Gegenwart in unsere Welt – Hoffnung für alle, die unter der Vergeblichkeit ihres Tuns und ihrer Begrenztheit leiden. Hoffnung aber auch für die gesamte geplagte Schöpfung, die oft genug unter dem Menschen stöhnt. Die alten Verheißungen eines Friedensreichs für alle Menschen, in dem Schwerter zu Pflugscharen geschmiedet werden und „Gerechtigkeit und Frieden sich küssen“ – in Jesus Christus sind sie ganz nah gekommen. Darum mahnt der drittletzte Sonntag im Kirchenjahr zur Wachsamkeit und zur entschiedenen Ausrichtung auf ihn. Wo Menschen in seinem Geist leben, wo sie Barmherzigkeit zeigen, keine Vergeltung üben und selbst auf ihre Feinde zugehen, da kann immer wieder flüchtig Gottes Reich aufblitzen.
, 17:00 Uhr
Martinsfest in Usedom
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Martinsspiel und Laternenumzug
"Was ihr getan habt einem von diesen meinen geringsten Brüdern, das habt ihr mir getan." | Mt 25,40b

Bild: Sonja Häusl-Vad, www.kinder-regenbogen.at
In: Pfarrbriefservice.de
Teilen lernen
„Gib doch deinem Bruder etwas ab!“ – Manche Kinder müssen das Teilen erst mühsam lernen. Aber wenn es um Lebensraum und existentielle Güter geht, fällt auch Erwachsenen das Teilen schwer. Fair zu teilen bedeutet Verzicht.
Vorbild für das Teilen war seit Jahrhunderten der heilige Martin von Tours. Der Legende nach teilte er aus Mitleid mitten im Winter seinen Mantel mit einem frierenden Bettler. Erst später erkannte er, dass er Christus in der Gestalt des Bettlers geholfen hatte, - Jesus, der von sich gesagt hatte: „Was ihr getan habt einem von diesen meinen geringsten Brüdern, das habt ihr mir getan.“ Wenn Christen in jedem Bedürftigen Jesus Christus selbst sehen, sollte Teilen selbstverständlich sein, meint man. Ganz so einfach ist es nicht – das zeigen schon die Gemeinden des Apostel Paulus. Aber dort, wo wir uns für eine gerechte Verteilung der Güter einsetzen und selbst bereitwillig teilen, da beginnen wir zu leuchten und strahlen etwas aus von Gottes Licht.
, 09:30 Uhr
Gottesdienst in Usedom
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Vorletzter Sonntag im Kirchenjahr - Volkstrauertag
Wochenspruch:
"Wir müssen alle offenbar werden vor dem Richterstuhl Christi." | 2. Kor 5,10a
Ein gerechtes Gericht
Wer kennt sie nicht, die Gerichtsdarstellungen mittelalterlicher Kathedralen? Die Zeiten, in denen grässliche Fratzen uns Furcht einflößten, sind Gott-sei-Dank längst vorbei.
Und doch spricht die Bibel vom Jüngsten Gericht. Nicht nur wegen der Opfer, denen zu Lebzeiten kein Recht widerfuhr, ist der Gedanke unverzichtbar. Wer gerichtet wird, wird neu ausgerichtet auf den Weg der Barmherzigkeit und der Liebe. Das kann schmerzhaft sein. Aber es ist kein gnadenloser Richter, den wir erwarten: Hiob, der sich von Gott gestraft fühlt und sich doch nach seiner Gnade und Zuwendung sehnt, das Gleichnis von der Witwe, die den Richter bestürmt und letztlich Recht erlangt – sie zeigen: Gott richtet nicht nach menschlichen Maßstäben – er ist barmherzig. Deswegen steht auch uns kein letztes Urteil zu. Der Blick Gottes, so vermittelt der vorletzte Sonntag im Kirchenjahr, kann eine Erlösung sein. Denn er bringt ans Tageslicht, wie wir eigentlich sein sollten: heil und gut. Von dieser Erwartung her können Christen heute schon ihr Leben barmherziger gestalten.
, 09:30 Uhr
Gottesdienst in Usedom
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Totensonntag
Wochenspruch
"Lehre uns bedenken, dass wir sterben müssen, auf dass wir klug werden." | Ps 90,12
Hoffnung über den Tod hinaus
Es gehört zum Leben und tut doch immer wieder weh: Geliebte Menschen werden plötzlich krank und sterben oder ein Unglück reißt sie mir fort. Sie fehlen so. Und es werden immer mehr.
Von einer Hoffnung über den Tod hinaus spricht der Totensonntag. Dabei wird die Flüchtigkeit und Endlichkeit nicht beschönigt. Und doch gibt es Zukunft, denn Tod und Leben sind in Gottes Hand. Wie diese Zukunft aussehen wird, wissen wir nicht. Doch vielfältig und tröstlich sind die Bilder, mit denen die Bibel sie beschreibt: Gott ruft ins Leben zurück, Tote hören Jesu Stimme und dringen zu ihm ins Leben durch. Wie das Samenkorn in der Erde neue Triebe bildet, so soll auch der Mensch mit einem neuen, ewigen Körper erstehen. In der Hoffnung darauf, dass Gott wahr macht, was er verspricht – auch gegen das Leid und den Tod – gedenken viele Gemeinden am Totensonntag der Verstorbenen.
, 11:00 Uhr
Gottesdienst in Stolpe
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Totensonntag
Wochenspruch:
"Lehre uns bedenken, dass wir sterben müssen, auf dass wir klug werden." | Ps 90,12
Hoffnung über den Tod hinaus
Es gehört zum Leben und tut doch immer wieder weh: Geliebte Menschen werden plötzlich krank und sterben oder ein Unglück reißt sie mir fort. Sie fehlen so. Und es werden immer mehr.
Von einer Hoffnung über den Tod hinaus spricht der Totensonntag. Dabei wird die Flüchtigkeit und Endlichkeit nicht beschönigt. Und doch gibt es Zukunft, denn Tod und Leben sind in Gottes Hand. Wie diese Zukunft aussehen wird, wissen wir nicht. Doch vielfältig und tröstlich sind die Bilder, mit denen die Bibel sie beschreibt: Gott ruft ins Leben zurück, Tote hören Jesu Stimme und dringen zu ihm ins Leben durch. Wie das Samenkorn in der Erde neue Triebe bildet, so soll auch der Mensch mit einem neuen, ewigen Körper erstehen. In der Hoffnung darauf, dass Gott wahr macht, was er verspricht – auch gegen das Leid und den Tod – gedenken viele Gemeinden am Totensonntag der Verstorbenen.
, 11:00 Uhr
Gottesdienst in Stolpe
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Erster Advent
Wochenspruch:
"Siehe, dein König kommt zu dir, ein Gerechter und ein Helfer." | Sach 9,9a

Ein König kommt
Wenn Politiker auf Staatsbesuch sind, genießen sie oft ein Bad in der Menge: Kinder winken mit Fähnchen, die Straßen sind mit Blumen geschmückt. Der Erste Advent ermuntert dazu, sich auf eine Ankunft vorzubereiten, deren Bedeutung nicht hoch genug einzuschätzen ist.
Auch Jesus wurde einst mit großem Jubel begrüßt, als er auf einen Esel in Jerusalem einzog. Die Menschen winkten mit Palmzweigen und legten Kleider auf die Straße – wie für einen König. „Macht die Tore weit!“ (Ps 24) heißt es auch im Advent. Es ist die Zeit der inneren Vorbereitung auf diesen besonderen König: mächtig, aber nicht zu fürchten, ein Herrscher, der Recht und Frieden bringt. Er sucht Einlass in mir /uns. Wer auf ihn wartet, hofft auf Frieden und eine gerechtere Welt. Ihn zu begrüßen heißt, die Herzen weit aufzumachen für Gott und die Menschen neben mir.