Evangelische Kapelle Peenemünde

Während des Dreißigjährigen Krieges landete 1630 König Gustav II. Adolf von Schweden in dem kleinen Ort. Ein Gedenkstein vor dem Kirchlein erinnert daran. Bis 1945 gehörte Peenemünde kirchlich zu Kröslin auf dem Festland und hatte keine Kirche. Friedrich Kräger – sein Name ist auf einer Tafel vermerkt – errichtete jedoch 1876 eine Friedhofskapelle. Seit dem Bau der Heeresversuchsanstalt 1936 wurde diese vernachlässigt. Zum 50. Jahrestag des Bombenangriffs von 1943 wurde sie durch einen Neubau ersetzt. Der Innenraum des achteckigen Fachwerkbaus ist eine Gedenkstätte für die Opfer von Peenemünde und ein christliches Symbol der Hoffnung. Die Wände sind in Schwarz und Weiß gehalten. Den Altar dominiert eine Tafel mit dem 5. Gebot: Du sollst nicht töten.

Offene Kirche: April-September 10-18 Uhr, Oktober-März 10-16 Uhr, November-März Montags geschlossen
Gottesdienst: s. Aushang
Ort: Bahnhofstraße, 17449 Peenemünde